Berufsförderungswerk Eckert gGmbH
Reha für die Reha: Transformation eines Berufsförderungswerkes
Auftraggeber:
- Berufsförderungswerk nach § 51 SGB IX zur beruflichen Teilhabe (Rehabilitation und Integration)
- Einziges privatwirtschaftliche Berufsförderungswerk in Deutschland
- 100% Tochter der Dr. Robert Eckert Schulen AG, Regenstauf
- inhabergeführt in der 3. Generation
- 10.000 Teilnehmende zeitgleich bundesweit
- 50ha Campus Regenstauf (Schulen, Internate, Gesundheitszentren, Freizeitangebote, Kindergarten)
- Schwesterunternehmen des Regionalen Bildungszentrum gGmbH (Fernlehre Meister/Techniker) und der Akademie gGmbH (Technikerausbildung in Präsenz)
Branche: Sozialwirtschaft / Non Profit / Berufliche Rehabilitation
Unternehmenstyp: gGmbH
Umsatz: 19 Mio. EUR
Mitarbeiter: 120
Ausgangssituation im Unternehmen
- Stakeholderkrise
- Umsatzkrise
- Ergebniskrise
Kernaufgabenstellung und Ziele des Mandates
- Mittelfristig nachhaltiger Turnaround vor dem Hintergrund eines rückläufigen Marktvolumens (Demographie)
- Modernisierung, Neuausrichtung der Kernprozesse
- Veränderung des Mindsets der Belegschaft
Maßnahmen
- Entwicklung einer Unternehmensplanung 2024-2030 mit konkreten Maßnahmen zur Zielerreichung, insb. dem Turnaround
- Umsetzung der Unternehmensplanung über das Aufsetzen einer Projektmanagementorganisation unter Einbindung der Belegschaft und des Betriebsrates
- Umsetzung einer kontinuierlichen Kommunikationsstrategie mit den wesentlichen Stakeholdern über die Strategie und den Projektverlauf (Gesellschafter, Teilnehmende, Kostenträger, Belegschaft, Betriebsrat)
- Ungeplante Übernahme der temporären Geschäftsführung und Reintegration des alten GF
- Abschluss von 2 Betriebsvereinbarungen, die die zukünftige Zusammenarbeit nachhaltig prägen (Mobiles Arbeiten, Unterrichtsverpflichtung Dozenten)
- Aufbau von Kontakten in der Branche/Szene zur Vernetzung der 2. und 3. Führungsebene
- Auswahl/Übergabe/Einarbeitung des Nachfolgers in der Geschäftsführung
Herausforderungen
- Fehlende Erfahrung/Kompetenz/Kapazität im Unternehmen zur Projektarbeit – Arbeiten mit einer Projektmanagementorganisation
- Mangelnde Führungsverantwortung auf den Führungsebenen inkl. Blockadehaltung zum Transformationsprozess
- Begrenzte Handlungsoptionen aufgrund Gemeinnützigkeit und Vorgaben der Kostenträger (Kunde)
Ergebnisse für das Unternehmen
- ROI für das Interim Mandat von rd. 200% im 1. vollen Geschäftsjahr (900T EUR Einsparung bei 300T EUR Projektkosten)
- Erkennbare Aufbruchsstimmung im Unternehmen
- Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber
- Steigerung der Qualität der Maßnahme (Produkt)
Über Jens Mohr
Für gemeinsame Lösungen – im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Arbeitsqualität.
Ich bin Experte für finanzwirtschaftliche Unternehmensführung im nationalen KMU-Umfeld – unter besonderen Rahmenbedingungen, insbesondere im Wandel und in der Krise. Seit über 20 Jahren habe ich nahezu ausschließlich in diesem Umfeld erfolgreich gearbeitet und mich konsequent in diesen Aufgabenstellungen weiterentwickelt und weitergebildet. Mit dem Schwerpunkt Sozialwirtschaft übernehme ich heute als Interim Executive Aufgaben als CFO, CTO oder CRO. Dazu zählen die Kaufmännische Geschäftsführung, Transformationsprojekte sowie Sanierungen und Restrukturierungen.
Meine Arbeit ist stark durch die (betr.) Mitbestimmung geprägt. Ich stehe für gemeinsame Lösungen – im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Arbeitsqualität. Ein aktives Stakeholdermanagement im Regelbetrieb, im Wandel und im Krisenmodus zeichnen mich aus.









