Berufsförderungswerk Eckert gGmbH

Reha für die Reha: Transformation eines Berufsförderungswerkes

„Jens Mohr hat mit sehr viel Engagement, Expertise und wertschätzender Haltung wesentlich zum Erfolg des Transformationsprozesses unseres Berufsförderungswerkes beigetragen. Wir können ihn daher uneingeschränkt weiterempfehlen. (…) Besonders hervorheben möchten wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Eckert Schulen AG, sein in kürzester Zeit entstandenes überobligatorisches Engagement für das Unternehmen und seine nachhaltige Verbundenheit mit der Unternehmensgruppe.“

„Jens Mohr führte die Entwicklung und Umsetzung des Transformationsprozesses eines Unternehmens der Sozialwirtschaft in herausragender Weise. (…) Seine gewinnend menschliche Vorgehensweise ist Voraussetzung gewesen, die von der Eckert Schulen AG erhoffte Veränderungen im Mindset der Beschäftigten des BFW Eckert herzustellen.“

„Durch seine verbindliche Art und seine Fähigkeit, klare Ziele zu formulieren und diese konsequent zu verfolgen, schuf er ein hohes Maß an Orientierung und Motivation in der Belegschaft. (…) Maßgeblich durch das Engagement von Herrn Mohr hat unser Unternehmen wieder eine Zukunft.“

„Mit strategischer Klarheit, konzeptioneller Stärke und großer menschlicher Zugewandtheit hat er es verstanden, ein komplexes Veränderungsvorhaben so zu gestalten, dass sich die Beschäftigte auf allen Ebenen mitgenommen und motiviert fühlten. (…) Diese neue Aufbruchstimmung, von der viele sprechen, ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer konsequenten, kompetent begleiten und empathisch geführten Veränderung.“

Auftraggeber:

  • Berufsförderungswerk nach § 51 SGB IX zur beruflichen Teilhabe (Rehabilitation und Integration)
  • Einziges privatwirtschaftliche Berufsförderungswerk in Deutschland
  • 100% Tochter der Dr. Robert Eckert Schulen AG, Regenstauf
    • inhabergeführt in der 3. Generation
    • 10.000 Teilnehmende zeitgleich bundesweit
    • 50ha Campus Regenstauf (Schulen, Internate, Gesundheitszentren, Freizeitangebote, Kindergarten)
  • Schwesterunternehmen des Regionalen Bildungszentrum gGmbH (Fernlehre Meister/Techniker) und der Akademie gGmbH (Technikerausbildung in Präsenz)

Branche: Sozialwirtschaft / Non Profit / Berufliche Rehabilitation

Unternehmenstyp: gGmbH

Umsatz: 19 Mio. EUR

Mitarbeiter: 120

Ausgangssituation im Unternehmen

  • Stakeholderkrise
  • Umsatzkrise
  • Ergebniskrise

Kernaufgabenstellung und Ziele des Mandates

  • Mittelfristig nachhaltiger Turnaround vor dem Hintergrund eines rückläufigen Marktvolumens (Demographie)
  • Modernisierung, Neuausrichtung der Kernprozesse
  • Veränderung des Mindsets der Belegschaft

Maßnahmen

  • Entwicklung einer Unternehmensplanung 2024-2030 mit konkreten Maßnahmen zur Zielerreichung, insb. dem Turnaround
  • Umsetzung der Unternehmensplanung über das Aufsetzen einer Projektmanagementorganisation unter Einbindung der Belegschaft und des Betriebsrates
  • Umsetzung einer kontinuierlichen Kommunikationsstrategie mit den wesentlichen Stakeholdern über die Strategie und den Projektverlauf (Gesellschafter, Teilnehmende, Kostenträger, Belegschaft, Betriebsrat)
  • Ungeplante Übernahme der temporären Geschäftsführung und Reintegration des alten GF
  • Abschluss von 2 Betriebsvereinbarungen, die die zukünftige Zusammenarbeit nachhaltig prägen (Mobiles Arbeiten, Unterrichtsverpflichtung Dozenten)
  • Aufbau von Kontakten in der Branche/Szene zur Vernetzung der 2. und 3. Führungsebene
  • Auswahl/Übergabe/Einarbeitung des Nachfolgers in der Geschäftsführung

Herausforderungen

  • Fehlende Erfahrung/Kompetenz/Kapazität im Unternehmen zur Projektarbeit – Arbeiten mit einer Projektmanagementorganisation
  • Mangelnde Führungsverantwortung auf den Führungsebenen inkl. Blockadehaltung zum Transformationsprozess
  • Begrenzte Handlungsoptionen aufgrund Gemeinnützigkeit und Vorgaben der Kostenträger (Kunde)

Ergebnisse für das Unternehmen

  • ROI für das Interim Mandat von rd. 200% im 1. vollen Geschäftsjahr (900T EUR Einsparung bei 300T EUR Projektkosten)
  • Erkennbare Aufbruchsstimmung im Unternehmen
  • Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber
  • Steigerung der Qualität der Maßnahme (Produkt)

„In allen meinen Transformationsprojekten war ein aktives Stakeholdermanagement DER Schlüssel zum Erfolg.“

Über Jens Mohr

Für gemeinsame Lösungen – im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Arbeitsqualität.

Ich bin Experte für finanzwirtschaftliche Unternehmensführung im nationalen KMU-Umfeld – unter besonderen Rahmenbedingungen, insbesondere im Wandel und in der KriseSeit über 20 Jahren habe ich nahezu ausschließlich in diesem Umfeld erfolgreich gearbeitet und mich konsequent in diesen Aufgabenstellungen weiterentwickelt und weitergebildet. Mit dem Schwerpunkt Sozialwirtschaft übernehme ich heute als Interim Executive Aufgaben als CFOCTO oder CRO. Dazu zählen die Kaufmännische Geschäftsführung, Transformationsprojekte sowie Sanierungen und Restrukturierungen.

Meine Arbeit ist stark durch die (betr.) Mitbestimmung geprägt. Ich stehe für gemeinsame Lösungen – im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Arbeitsqualität. Ein aktives Stakeholdermanagement im Regelbetrieb, im Wandel und im Krisenmodus zeichnen mich aus.